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Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen Polizei

Vier Frauen erheben schwere Vorwürfe gegenüber der Polizei Bonn. Nachdem vier Freudinnen zusammen die Kölner Weiberfastnacht feierten, seien sie an einer UBahn-Haltestelle von vier weißen Männern sexuell belästigt, sexistisch beleidigt, geschlagen und zu Boden gestoßen worden. Unter anderem seien sie als „Scheiss Lesben“ beschimpft worden, und man hätte ihnen gedroht „Wenn ihr Kerle gewesen wärt, hätten wir euch längst abgestochen!“.

Die Beamtin habe mehrmals nachgefragt, wie die Täter aussahen, dabei sei mehrmals das Beispiel »Nordafrikaner« gefallen. Nach mehrmaligen Insistieren, dass es sich um Weiße gehandelt habe, habe sie schließlich festgestellt, dass es also »Deutsche« gewesen seien.

Nachdem die vier Frauen bei der Abgabe der Anzeige auf der Polizeiwache eigenen Angaben zufolge mehrmals darauf bestehen mussten, dass es eben keine Nordafrikaner waren, die sie misshandelt hatten, sei der Vorwurf der sexualisierten Gewalt von der Polizeibeamtin relativiert worden. Die Freundinnen mussten dem aufgenommenen Sachverhalt mehrmals widersprechen, um ihn in der gewünschten Form protokollieren zu lassen. Erst nach längerer Diskussion sei der Vorwurf „mit möglichst lascher Formulierung“ aufgenommen worden.

 

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